Im Gespräch mit der Region: Ortsvorstehende und Biosphärenreservats-Leitung sprechen über gemeinsame Themen
Nach dem Kennlerngespräch mit der neuen Bürgermeisterin von Bad Freienwalde, Ulrike Heidemann, im März, gab es im Juni einen ersten Austausch mit der Ortsvorsteherin Petra Lunow, vom Ortsteil Hohenwutzen mit der Biosphärenreservats-Leiterin Susanne Winter. Themen waren unter anderem die positive Siedlungsentwicklung im Ort sowie die gute ÖPNV-Anbindung nach Bad Freienwalde. „Viele junge Menschen sind nach Auskunft von Frau Lunow zurück nach Hohenwutzen gekommen. Durch Lückenbebauung konnten sich Familien etablieren. Dadurch haben die Feuerwehr wie der Heimatverein Nachwuchs erhalten“, sagt Susanne Winter. Hohenwutzen ist ein Ortsteil von Bad Freienwalde und liegt im äußersten Südosten des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin an der polnischen Grenze, direkt an der Oder.
50 Kilometer südöstlich, am anderen Ende des Biosphärenreservats ging es im Gespräch mit der Milmersdorfer Bürgermeisterin Elke Grabowski neben Umweltbildung auch um Energie-Autarkie im Biosphärenreservat. Unter anderem mit kommunalen Dachflächen-PV könnte diese weiter ausgebaut werden kann. Im benachbarten Vietmannsdorf sprach Susanne Winter mit Ortsvorsteher Herrn Ziemkendorf ebenfalls über die energetische Versorgung im Biosphärenreservat Bezogen auf einen jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 1600 kWh lag der Versorgungsgrad durch erneuerbare Energien im Biosphärenreservat bei 150 Prozent.
In den nächsten Monaten sind weitere Treffen mit Bürgermeister:innen und Ortsvorstehenden geplant. Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gibt es 75 Gemeinden und mit Oderberg, Greiffenberg und Joachimsthal drei Kleinstädte.
Gebiet
- Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
Meldung vom 10.07.2026
