Wettbewerb Baukultur 2025
Das Wichtigste zuerst
Der Baukulturwettbewerb 2025 im UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin endete mit einer öffentlichen Preisverleihung.
Dr. Stephan Nickisch aus dem Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz sowie Dr. Ina Bartmann aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung überreichten die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner aus der Region.
Ergebnisse des Wettbewerbs
Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin beteiligten sich 28 Teilnehmende am Wettbewerb.
9 Projekte erhielten einen regulären Preis
2 Sonderpreise stammten aus privatem Sponsoring
5 Projekte bekamen eine besondere Anerkennung
Insgesamt gingen in den drei beteiligten Biosphärenreservaten mehr als 70 Bewerbungen ein:
UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg
UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald
Ziel des Wettbewerbs
Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Regionales Bauen für die Zukunft“. Er würdigte Bauprojekte, die:
nachhaltig geplant und umgesetzt sind
regionale Bauweisen aufgreifen
Tradition und modernes Bauen sinnvoll verbinden
Der Wettbewerb richtete sich an Menschen, die Verantwortung für ihre Gebäude und ihre Umgebung übernehmen.
Was bedeutet regionaltypisches Bauen?
Regionales Bauen orientiert sich an der Bauweise und Landschaft vor Ort. Es berücksichtigt:
die gewachsene Bauform einer Region
das Zusammenspiel von Gebäuden und Ortsbild
nachhaltige Baustoffe mit geringem Energieverbrauch
Grünflächen im Ort und einen sanften Übergang zur Landschaft
Ziel ist ein stimmiges Gesamtbild, das Natur, Ort und Nutzung verbindet.
Wer konnte teilnehmen?
Teilnehmen konnten unter anderem:
private und öffentliche Bauherrinnen und Bauherren
Planerinnen und Planer
ausführende Betriebe
Vereine, Stiftungen und Religionsgemeinschaften
Eigentümerinnen und Eigentümer von Gärten oder Parks
Kinder und Jugendliche
Wichtig war, dass sich das Projekt oder die Idee im Biosphärenreservat befindet oder einen klaren Bezug zur Region hat.
Wettbewerbskategorien
Beiträge konnten in fünf Kategorien eingereicht werden:
Bestand
Sanierte oder modernisierte Gebäude, die regionale Bauweisen und Materialien berücksichtigenNeubau
Neue Gebäude, die sich gut in Landschaft und Ortsbild einfügenOrtsbild
Projekte, die das Erscheinungsbild eines Ortes verbessern, zum Beispiel Grünflächen oder PlätzeFreiraum
Gärten, Parks, Wege oder Plätze, die nachhaltig gestaltet sind und Lebensräume für Tiere schaffenIdeen
Konzepte und Visionen für zukünftige Bau- oder Gestaltungsprojekte
Bewertung und Preise
Eine unabhängige Fachjury bewertete alle Beiträge. Sie vergab Preise von bis zu 1.000 Euro pro Projekt.
Bewertungskriterien waren unter anderem:
Erhalt und Weiterentwicklung von Ortsbildern
regionale Bauweise und passende Materialien
nachhaltiges und gesundes Bauen
sparsamer Energieeinsatz und erneuerbare Energien
handwerkliche Qualität
gute Gestaltung von Gebäuden und Freiräumen
Beitrag zum Arten- und Klimaschutz
Bedeutung für die Baukultur und das Zusammenleben in der Region
Hintergrund: Regionales Bauen in den Biosphärenreservaten
Die drei brandenburgischen UNESCO-Biosphärenreservate sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung.
Hier zeigen gute Beispiele, wie Bauen, Landschaft und Lebensqualität zusammenpassen können. Mehr Informationen finden Sie hier.
Die Baukulturwettbewerbe fanden vom 1. März bis 31. Juli 2025 im Rahmen des Nachhaltigkeitspreises des Landes Brandenburg statt.
