Regionalentwicklung

Sonnenenergie nutzen lernen.
Arbeitsgruppe Null-Emissions-Mobilität in Uckermark und Barnim.

 

Die in Mitteleuropa einzigartige Kultur- und Naturlandschaft des Biosphärenreservates zeichnet sich durch einen leistungs- und nutzungsfähigen Naturhaushalt sowie durch eine hohe, in starkem Maße bedrohte Arten- und Lebensraumvielfalt aus. Die natürlichen Ressourcen stellen hohe, nicht vermehrbare Naturgüter dar. Der Boden, das Grund- und Oberflächenwasser sowie die Luft brauchen eine stabile Dynamik und eine hohes Regenerationsvermögen auf sich verändernde Umweltbedingungen.

Abgestimmte Zonierungs- und Nutzungskonzepte können die ökologischen Funktionen der Landschaft sichern.

In Biosphärenreservaten werden moderne dauerhaft naturverträgliche Landnutzungsformen entwickelt. Sie zeigen modellhaft, wie Schritt für Schritt ökologische Wirtschaftsregionen aufgebaut werden können. Es sollen Regionen entstehen, in denen Menschen ihren Lebensunterhalt erarbeiten und die natürlichen Ressourcen schonend nutzen.

Der Weg des Biosphärenreservates als Modellregion nachhaltiger Entwicklung orientiert sich an der im Madrid-Action-Plan des Weltnetzes der UNESCO-Biosphärenreservate aufgezeigten Arbeitsweise. Für das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin bedeutet das:

Die Schutz- und Entwicklungsstrategien werden kooperativ realisiert. Grundprinzip ist die Zusammenarbeit mit Partnern der Region bei der Ausweisung, Planung und Realisierung der Ziele des Biosphärenreservates. Die Bemühungen um den Aufbau und Ausbau bestehender Partnerschaften werden verbunden mit Initiativen, die vom Biodiversitätsschutz über das Ökosystem-Management bis hin zur nachhaltigen Nutzung von Gütern und Leistungen der Umwelt reichen. Die bisher erreichte Beteiligung, Unterstützung und Akzeptanz durch die Privatwirtschaft soll ausgebaut werden.

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