Naturschutz

Rotmilan (Foto: I.Tetzlaff)

 

Die Einteilung des Biosphärenreservates in Kernzone, Pflegezone und Entwicklungszone ist wesentliche Grundlage für die Ziele und Maßnahmen von Naturschutz und Landschaftspflege im Gebiet. In der Kernzone durchlaufen Ökosysteme eigendynamische Entwicklungsprozesse, eine Nutzung mit Ausnahme der Forschung ist ausgeschlossen. Die von der UNESCO geforderten 3% Kernzonenanteil sind im Gebiet erreicht, eine Erweiterung ist nicht geplant. In der vollständig als NSG festgesetzten Pflegezone werden Erhaltungs- und Entwicklungsziele durch extensive und Ressourcen schonende Nutzungsmodelle erreicht. Die Entwicklungszone ist durchgängig als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und dient dem Schutz der Vielfalt, Eigenart und Schönheit einer typischen eiszeitlich geprägten Kulturlandschaft. Dabei nehmen die Erhaltung des charakteristischen Landschaftsbildes sowie die Sanierung stark beeinträchtiger Bereiche einen hohen Stellenwert ein.

Durch die Umsetzung des aktuellen Pflege- und Entwicklungsplans sowie zahlreicher Managementpläne für „Natura 2000“-Gebiete kommt das Biosphärenreservat seiner hohen Verpflichtung zur Erhaltung der biologischen Vielfalt im europäischen ökologischen Netz „Natura 2000“ umfassend nach.

Biotopschutz und Artenvielfalt sind die Voraussetzung für ein stabiles Ökosystem. Der Schutz natürlicher Lebensräume erhält die ursprünglichen Arten. Die schonende Nutzung der Kulturlandschaft ist überlebenswichtig für alle die Pflanzen und Tiere, die dem Menschen in diese Landschaft gefolgt sind. 

Außerhalb der Kernzonen sollen übertragbare Modelle entwickelt werden, wie Arten und Lebensgemeinschaften in der Kulturlandschaft unter entsprechend angepassten Landnutzungsformen dauerhaft existieren können.

Informationen zu Biotoptypen und Arten im Biosphärenreservat

Biotoptypen

Mit 63.824 ha nehmen die Wälder und Forsten etwa die Hälfte der Fläche des Biosphärenreservates ein. Weitere hohe Flächenanteile im Gebiet besitzen die Haupt-Biotoptypen Ackerland, Gras- und Staudenfluren, Seen, Siedlungsflächen sowie Moore und Sümpfe. Innerhalb der Hauptbiotoptypen verfügt das Biosphärenreservat insbesondere bei Wäldern, Seen, Mooren und Trockenrasen über einen großen Flächenanteil europaweit gefährdeter Lebensraumtypen, was zur Ausweisung von 47 FFH-Gebieten mit ca. 49.000 ha nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU führte.

Die zurzeit im Biosphärenreservat laufenden Biotopkartierungen ergaben, dass von den 38 in Brandenburg vorkommenden FFH-Lebensraumtypen bisher 32 im Biosphärenreservat nachgewiesen werden konnten.

Flächenanteile der Haupt-Biotoptypen im Biosphärenreservat                 

Haupt-Biotoptypen

Fläche (ha)

Fläche (%)

Wälder und Forsten

63.824

49

Ackerland

32.524

25

Gras- und Staudenfluren

13.531

10

Standgewässer

8.953

7

Fließgewässer

265

0,5

Moore und Sümpfe

2.889

2

Feldgehölze

1.550

1,5

Grün- und Freiflächen

1.431

1,5

Bebaute Gebiete, Verkehrsanlagen, Sonderflächen

3.423

3

Sonstige Biotope

371

0,5

Summe

129.161

100

 

Eine besonders hohe Verantwortung besitzt das Biosphärenreservat für den Erhalt und die Qualitätssicherung von mehr als 7.000 ha Baltischer Buchenwälder (Waldmeister- und Hainsimsen-Buchenwälder); diese sind auch ein Alleinstellungsmerkmal. Darunter befindet sich mit ca. 2100 ha das weltweit größte noch zusammenhängende Vorkommen dieses Waldtyps. Aufgrund dieser herausragenden Stellung wurde die größte Kernzone des Biosphärenreservates 2009 zur Nominierung als Welterbestätte vorgeschlagen. Im Juni 2011 erfolgte die Anerkennung des Buchenwalds Grumsin (590 ha) als Teilgebiet des Weltnaturerbes „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“ zusammen mit vier weiteren deutschen Buchenwaldgebieten durch die UNESCO.

Weitere Wald-Lebensraumtypen, für die das Biosphärenreservat aufgrund des Flächenanteils eine deutschlandweite Verantwortung besitzt, sind die Erlenbruchwälder mit Großseggen (Carex spec.) bzw. mit der Leitart Wasserfeder (Hottonia palustris) sowie Kiefern- und Birken-Moorwälder, insbesondere mit der Leitart Sumpf-Porst (Ledum palustre).

Neben den Wäldern wird das Gebiet wesentlich durch eine hohe Dichte an Seen geprägt. Mit 240 Seen von über 1 ha Größe handelt es sich um das seenreichste Biosphärenreservat Deutschlands. Charakteristisch für die glazial geprägte Landschaft mit kalkreichem Grundwasser ist insbesondere die große Zahl mesotroph-alkalischer Klarwasserseen mit Armleuchteralgen (Charophyceae), wie auch die natürlich eutrophen Flachwasserseen mit einem breiten Spektrum verschiedenster Vegetationseinheiten. Die Seen werden durch über 1.000 sehr formenreiche Kleingewässer vorrangig in den kuppigen Grund- und Endmoränenlandschaften, ergänzt. In den Ackerbaugebieten sichert die hohe Dichte an Kleingewässern (überwiegend Sölle) in Kombination mit verschiedenen Flurgehölzen und Staudenfluren eine große Strukturvielfalt mit Rückzugsräumen für viele gefährdete Pflanzen- und Tierarten der offenen Agrarlandschaft.

Die durch abflusslose Binneneinzugsgebiete und Senken gekennzeichnete Landschaft begünstigte auch die Entstehung vieler Moore unterschiedlichen Typs. Neben den häufig vorkommenden Verlandungs- und Versumpfungsmooren besitzt das Biosphärenreservat eine besondere Verantwortung für den Erhalt der europaweit nur kleinräumig verbreiteten Kesselmoore. Obwohl viele Moore vor 1990 durch Entwässerung bzw. Nährstoffeinträge geschädigt wurden, existieren noch ca. 100 hydrologisch weitgehend intakte Kesselmoore mit ihrer charakteristischen Flora und Fauna.

Eine überregionale Bedeutung besitzt das Biosphärenreservat auch aufgrund der vielen kleinflächigen Kalk- und Sandtrockenrasen bzw. Steppenrasen auf Kuppen, Drumlins und an Talhängen im Ostteil des Gebietes. Durch gezielte Landschaftspflegemaßnahmen konnten nach 1990 der Flächenumfang und die Qualität dieser sehr artenreichen Trockenrasen weitgehend erhalten bzw. in Teilbereichen erweitert und aufgewertet werden.

Managementmaßnahmen und Projekte, die im Evaluierungszeitraum zur Sicherung der wichtigsten Lebensraumtypen durchgeführt wurden, sind in Kap. 5.4 dargestellt. Zurzeit werden für alle 47 FFH-Gebiete des Biosphärenreservates FFH-Managementpläne erstellt (Fertigstellung 2013). Mit diesen Plänen sollen für alle Lebensraumtypen Veränderungen des Flächenumfangs und der Qualität gegenüber den 90er Jahren dokumentiert, die wichtigsten Gefährdungen und notwendige Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Habitatqualität flächenscharf dargestellt und Prioritäten für den künftigen gezielten Einsatz von Haushalts- und Projektmitteln gesetzt werden.

Pflanzen- und Tierarten

Flora

Im Biosphärenreservat wurden bisher 1.335 Farn- und Blütenpflanzenarten nachgewiesen. Davon besitzen 427 Arten einen Gefährdungsgrad nach den Roten Listen Brandenburgs bzw. Deutschlands. Für 30 Gefäßpflanzenarten, darunter vier Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie hat das Biosphärenreservat eine besondere überregionale Verantwortung.

Schwerpunkte des Vorkommens gefährdeter Arten befinden sich mit über 100 Arten in den überwiegend kleinräumig verteilten Kalk- und Sandtrockenrasen bzw. Steppenrasen des Gebietes, darunter Charakterarten wie z.B. die Wiesen-Küchenschelle (Pulsatilla pratensis), der Kreuz-Enzian (Gentiana cruciata) und das Echte Federgras (Stipa pennata).

Ein weiterer Schwerpunkt der Vorkommen gefährdeter Pflanzenarten liegt mit 97 Arten in den oligo- bis mesotrophen Moorgesellschaften sowie bei den Gesellschaften der Binnensalzstellen des Gebietes, wobei insbesondere die FFH-Arten  Sumpf-Glanzkraut (Liparis loeselii), Sumpf-Engelwurz (Angelica palustris) und Kriechender Sellerie (Apium repens) herausragende überregionale Bedeutung besitzen auch die stark gefährdeten Pflanzengesellschaften der oligo- bis mesotroph alkalischen Seen mit ihren Laichkraut-Gesellschaften sowie den Armleuchteralgen- und Nixkraut-Rasen.

Artenreiches Feuchtgrünland ist nur noch fragmentarisch erhalten, da es größtenteils durch intensive Nutzung stark verändert wurde. Ausnahmen bilden einige Feuchtwiesen, in denen Trollblume (Trollius europaeus), Knabenkräuter (Dactylorrhiza majalis, Dactylorrhiza incarnata), Wiesenknöterich (Polygonum bistorta) und Kleinseggen (Carex spp.) noch aspektbildend auftreten.

In den Wäldern finden sich insgesamt weniger gefährdete Pflanzenarten als in den Offenland-Lebensräumen. Für die naturnahen Buchenwälder sind jedoch einige Raritäten, wie das Langblättrige und das Bleiche Waldvöglein (Chephalanthera longifolia et damasonium) sowie das Dolden-Winterlieb (Chimaphila umbellata) zu nennen.

Fauna

Die große Standort- und Lebensraumvielfalt des Biosphärenreservates bedingt eine außerordentlich reiche Fauna mit einer Vielzahl landes-, bundes- und europaweit gefährdeten Arten. Von den 36 im Land Brandenburg vorkommenden Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie kommen allein 25 (69 %) im Gebiet vor.

Bei einigen gefährdeten Arten handelt es sich z.T. um letzte Inselvorkommen in Deutschland, wie z.B. bei der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis), oder um sehr individuenstarke Schwerpunktpopulationen für Norddeutschland, wie bei einigen Brutvogelarten. Folgende Beispiele für die einzelnen Tiergruppen sollen dies unterstreichen.

Säugetiere

Von den 61 nachgewiesenen Säugetierarten sind die inzwischen flächendeckenden Vorkommen von Fischotter (Lutra lutra) und Elbebiber (Castor fiber) mit jeweils mindestens 100 Revieren von überregionaler Bedeutung. Bei den Fledermäusen sind insbesondere die stabilen Vorkommen der vier nach Anhang II der FFH-Richtlinie geschützten Arten hervorzuheben. Wolf (Canis lupus) und Elch (Alces alces) tauchen in den letzten Jahren verstärkt als Zuwanderer auf, konnten sich bisher aber noch nicht dauerhaft im Gebiet ansiedeln.

Vögel

Die Zahl der im Biosphärenreservat nachgewiesenen Brutvögel erhöhte sich im Evaluierungszeitraum auf 166 Arten, und für weitere 45 Vogelarten ist die Region als Durchzugs-, Rast- und Überwinterungsgebiet von Bedeutung.

Für die wertgebenden Brutvogelarten des Biosphärenreservates gibt es hier einen Überblick zu Bestandsgrößen, Bestandstrend und zum Gefährdungsstatus. Hervorzuheben ist insbesondere die hohe Brutpaardichte bei stark gefährdeten Großvogelarten, wie Seeadler (Haliaeetus albicilla), Fischadler (Pandion haliaetus), Wanderfalke (Falco peregrinus) und Schwarzstorch (Ciconia nigra), die im Evaluierungszeitraum um 20 bis 60 % zugenommen haben, während der vom Aussterben bedrohte Schreiadler (Aquila pomarina) seit 2002 von 11 auf 8 Brutpaare abgenommen hat.

Von überregionaler Bedeutung sind die außergewöhnlich hohen Brutpaarzahlen für einige Charakterarten der offenen Agrarlandschaft, wie z.B. Grauammer (Emberiza calandra), Neuntöter (Lanius collurio), Wachtel (Coturnix coturnix), Heidelerche (Lullula arborea) und Raubwürger (Lanius excubitor), die hauptsächlich von dem erweiterten Flächenanteil des ökologischen Landbaus profitieren.

Die Großtrappe (Otis tarda), die in den 90er Jahren noch einen kleinen Restbestand im Gebiet besaß, ist inzwischen ausgestorben, da die ursprünglichen Lebensräume durch intensive Landwirtschaft zu stark verändert wurden.

Die in weiten Teilen gute Qualität der alten Laubwälder wird u. a. durch hohe Bestandsdichten von Mittelspecht (Dendrocopos medius), Schwarzspecht (Dryocopus martius) und Zwergschnäpper (Ficedula parva) angezeigt. In den Erlenbrüchen und Waldmooren erreichen Kranich (Grus grus) und Waldwasserläufer (Tringa ochropus) deutschlandweit höchste Brutpaardichten.

Bemerkenswert sind weiterhin die starken Populationen bei einigen Arten der Seen und Röhrichte, wie z.B. Rohrdommel (Botaurus stellaris), Fluss- und Trauerseeschwalbe (Sterna hirundo und Chlidonias niger) und Drosselrohrsänger (Acrocephalus arundinaceus), die im Berichtszeitraum u.a. von Maßnahmen zur Verbesserung des Gebietswasserhaushalts profitierten.

Fische und Rundmäuler

Die 34 nachgewiesenen Fischarten des Gebietes repräsentieren überwiegend die weniger spezialisierten Arten der fischereilich genutzten Seen (Anl. 14). Die nach Anhang II der FFH-Richtlinie gefährdeten Arten der Fließgewässer, wie Bitterling (Rhodeus amarus), Steinbeißer (Cobitis taenia) und Bachneunauge (Lampetra planeri) kommen nur noch an wenigen naturnahen Fließgewässerabschnitten vor, da viele Bereiche durch begradigte Gewässerstrukturen und Querbauwerke über keine geeigneten Lebensräume mehr verfügen.

Mit den Fließgewässern Döllnfließ, Welse, Finow / Finowkanal und Alte Oder sowie dem Oberuckersee wurden 2010 fünf Gewässer als regionale Vorranggewässer mit hoher fischökologischer Bedeutung für die Wiederherstellung der Durchgängigkeit im "Landeskonzept zur ökologischen Durchgängigkeit der Fließgewässer Brandenburgs" ausgewiesen.

Amphibien und Reptilien

Von den 12 nachgewiesenen Amphibienarten (Anl. 15) besitzt das Biosphärenreservat für die Rotbauchunke (Bombina bombina) mit über 1000 „Rufgewässern“ ein deutschlandweites Schwerpunktvorkommen. Auch bei weiteren Amphibienarten der FFH-Richtlinie, wie Kammmolch (Triturus cristatus), Laubfrosch (Hyla arborea) und Moorfrosch (Rana arvalis) verfügt das Gebiet über vergleichsweise hohe Populationsdichten für Norddeutschland.

Unter den sieben Reptilienarten sind die verbliebenen Restvorkommen der deutschlandweit vom Aussterben bedrohten Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) und der Kreuzotter (Vipera berus) von besonderer Bedeutung für bereits laufende bzw. geplante Wiederansiedlungsprojekte mit autochthonem Ausgangsmaterial in Norddeutschland.

Insekten

Für das Biosphärenreservat konnten bisher über 2.700 Insektenarten festgestellt werden, wobei eine detaillierte Erfassung bei mehreren Insektengruppen noch aussteht.

Allein in den alten Buchenwäldern des Reservates wurden im Berichtszeitraum 649 holzbewohnende Käferarten mit der deutschlandweit höchsten Zahl von 17 Urwaldreliktarten nachgewiesen. Darunter neben den FFH-Käferarten der Körnerbock (Megopis scabricornis), der im Gebiet das letzte Reliktvorkommen in Nord- und Mitteldeutschland besitzt.

Von herausragender Bedeutung sind weiterhin die stabilen Metapopulationen der FFH-Arten Großer Feuerfalter (Lycaena dispar) und Große Moosjungfer (Leucorrhimia pectoralis) sowie die deutschlandweit vom Aussterben bedrohten Libellenarten Östliche Moorjungfer (Leucorhinia albifron) und die Zwerglibelle (Nehalennia speciosa).

Kulturhistorisch bedeutsame Arten

Angaben zu Arten, die für das Gebiet von traditioneller und wirtschaftlicher Bedeutung sind, finden sich ausführlich im Evaluierungsbericht von 2002. Um der speziell den Biosphärenreservaten zugewiesene Aufgabe zum Erhalt der Agrobiodiversität gerecht zu werden, wurde mit Unterstützung der Reservatsverwaltung ein Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen (VERN e.V.) gegründet, der inzwischen brandenburgweit auch in anderen Großschutzgebieten tätig ist. Der Verein unterhält ein Saatgutarchiv mit über 2.000 Herkünften alter Kultur- und Zierpflanzensorten, betreibt ein Netz von Demonstrations- und Vermehrungsgärten, vertreibt Saat- und Pflanzgut zu historischen bzw. seltenen Kulturarten und –sorten und koordiniert die fachliche Beratung für Landwirte und interessierte Bürger.

Die Verwaltung des Biosphärenreservates organisiert gemeinsam mit dem Verein Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Agrobiodiversität und unterstützt den Anbau regionaltypischer historischer Kultursorten in einigen Ökolandbaubetrieben des Gebietes (z.B. Anbau von 70 ha Champagnerroggen). Öffentlichkeitswirksame Projekttage zur Sortenvielfalt bekannter Kulturpflanzen wie Getreide, Äpfel, Tomaten oder Kartoffeln stoßen immer wieder auf ein großes Interesse unter der Bevölkerung und tragen durch den Verkauf von entsprechendem Saat- und Pflanzgut zusätzlich zur Erhaltung der historischen Sortenvielfalt im Gebiet bei.