2. Umweltform des Biosphärenreservates „Insektensterben – und was wir dagegen tun können“

Bei strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen fand am 9. Juni 2018 im Rahmen des Hoffestes Brodowin das 2. Umweltform des Biosphärenreservates statt. In diesem Jahr konnten sich die Besucher bei Vorträgen, in der Ausstellung „Irrweg Pestizide“ sowie in Filmen und Diskussionsrunden zum Thema „Insektensterben – und was wir dagegen tun können“ informieren.

Ganz praktische Beispiele für den Schutz und die Förderung von Bienen und anderen Bestäuber-Insekten gaben Uta Kietsch von der Wildsamen-Insel, der Imker Jens Mohaupt und die Wildbienen-Fachfrau Dr. Rotraud Gille. Einen Einblick in die wissenschaftlichen Studien verlieh der Biologe Dr. Jan Habel von der TU München mit seinen Ausführungen zu „200 Jahre Schmetterlingsbeobachtungen“. Darin wurden der Rückgang sowohl an Arten wie auch Individuen bestätigen. Außerdem stellte Franziska Rutscher vom Ökodorf Brodowin die Bemühungen und Erfolge des Ökodorf-Betriebes zur Vermehrung von Insekten- und Vogelarten vor.

Sehr viel Wissenswertes zu den Hintergründen und Folgen des Insektensterbens vermittelt die Pestizide-Ausstellung. Frau Dr. Schwaier stand als Autorin derselben für weitere Erklärungen zur Verfügung, ebenso wie die Mitarbeiter*innen des Biosphärenreservates und der Naturwacht.

Angesichts des alarmierenden Insektenschwundes stimmten die Erfolge auf den Flächen des Ökodorfes Brodowin umso froher!

Herzlichen Dank an die Veranstalter und alle Mitwirkenden dieses schönen Festes!

Gebiet

  • Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Meldung vom 11.06.2018