Erste Sitzung der Steuerungsgruppe „Baukultur und Tourismus“

Am 12. Juni 2017 trafen sich die TeilnehmerInnen der Steuerungsgruppe des Projekts „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“ in der Verwaltung des Biosphärenreservates zur ersten Sitzung, dabei lernten sich die einzelnen Partner kennen und erste Fragen konnten besprochen werden.

Schon im Herbst 2016 war die Auswahl der Siegerprojekte getroffen worden, unter 70 Bewerbern hatten unter Trägerschaft des Landkreises Uckermark die Landkreise Barnim und Uckermark sowie das Biosphärenreservat mit sieben weiteren Gewinnern im ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus“ den Zuschlag für die Durchführung des Projekts bekommen. Es ist Teil des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ und wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Auf diesem Wege möchte BMUB und BBSR regionale Akteure aus dem Baubereich und Tourismus zusammen führen. Damit wird interdisziplinäres Arbeiten vor Ort effektiv gestärkt. Die Idee dahinter ist, dass sich „Baukultur“, d.h. qualitätsvolles Planen und Bauen, und „Tourismus“ im ländlichen Raum wechselseitig positiv beeinflussen können.

Als fachliche Begleitung konnten die Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde mit Herrn Prof. Jürgen Peters und die BTE Berlin, ein Unternehmen für Tourismus- und Regionalberatung mit Sitz in Berlin, vertreten durch Frau Koch und Herrn Prof. Hartmut Rein, gewonnen werden.
Das Team stellte sich den Anwesenden vor und gab eine Einführung zum Thema Baukultur und Tourismus. Schwerpunkt der Veranstaltung bildeten die thematisch relevanten Leitbilder. Im  Workshop am Nachmittag fand ein reger Austausch zu vorbildlich umgesetzten Baukultur-Projekten statt und es zeigte sich, wie stark die Steuerungsgruppe von den Expertisen der TeilnehmerInnen profitiert. Mit ihrem jeweiligen fachlichen Hintergrund deckt die Steuerungsgruppe ein breites Spektrum zum Thema „Regionales Bauen und Tourismus“ ab und weist damit gute Voraussetzungen für eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Projektinhalten auf.
Als Erstes gilt es, Begriffsbestimmungen vorzunehmen: Was ist denn Baukultur überhaupt? Woran wird der Wert von Bauwerken unter kulturellem Aspekt gemessen? Welchen Gewinn kann ein kulturell interessantes, wertvolles Gebäude dem Tourismus erbringen? Wie lässt sich ein Mehrwert erbringen – und wie messen?

Wie die tatsächlichen Handlungsfelder im Einzelnen aussehen können – das ist jetzt die Arbeit der Steuerungsgruppe. Arbeitsergebnisse der Steuerungsgruppe lassen sich in den kommenden Monaten erwarten. Die öffentliche Präsentation ist geplant und wird rechtzeitig angekündigt.

Gebiet

  • Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin